Linda-Luise Bickenbach stellt die neuesten Kunst-Hotspots der Stadt vor - Artcollector

Oktober / November 2015 | Artcollector

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Berlin befindet sich im Wandel: Viele Kreativstandorte mussten Wohn- und Gewerbeflächen weichen. Doch die Stadt ist immer noch voller aufregender Kunst-Spots – es muss ja nicht immer Underground sein. Da wäre etwa die Kirche St. Agnes in Kreuzberg. Seit Mai 2015 dient sie der Galerie Johann König als permanente Residenz. Drei Millionen Euro soll der Galerist in den Umbau gesteckt haben. Mit spektakulärem Ergebnis. Auch einen Besuch wert: die 1893 errichteten Stallungen in Friedrichshain, die einst dem „Berliner Kutschenkönig“ Otto Pohl gehörten. Das 2014 eröffnete Areal „Box Freiraum“ wurde von der Architektin Carolina Mojto denkmalgerecht saniert. Es beherbergt Ateliers und zeigt Ausstellungen. Derzeit etwa Arbeiten des Künstlerduos Holger Trülzsch und Vera Lehndorff. Letztere wurde in den 1960er Jahren als Supermodel Veruschka weltberühmt.
Im August hat außerdem ein ehemaliges Krematorium in Berlin Wedding eröffnet. Es wird seit 2013 aus Privatmitteln zum Kulturquartier „Silent Green“ ausgebaut. Der Programmschwerpunkt liegt auf Bewegtbild und Musik. Kosten bislang: 3,5 Millionen Euro. Weitere 2,5 Millionen sollen ab 2016 in eine unterirdische, 2400 Quadratmeter große Ausstellungsfläche investiert werden.

Freistil Fassade der zum Kunstareal „Box Freiraum“ umgebauten Stallungen (Installation: Libia Castro und Ólafur Ólafsson) Freestyle The facade oft the stables, reconstracted fort he art space “BOX Freiraum“ , with installations by Libia Castro und Ólafur Ólafsson

Freistil Fassade der zum Kunstareal „Box Freiraum“ umgebauten Stallungen (Installation: Libia Castro und Ólafur Ólafsson)
Freestyle The facade oft the stables, reconstracted fort he art space “BOX Freiraum“ , with installations by Libia Castro und Ólafur Ólafsson