Zur Foto-Ausstellung von Gabriel Montuna

Iranische wie internationale Würdenträger aus Politik und Kultur bestaunten über mehrere Tage hinweg sechs Eröffnungen in verschiedenen Galerieräumen sowie eine Vielzahl von Live-Darbietungen iranischer und internationaler Performer. Genau wie die Eröffnung war auch der Museumsbau und die in ihm präsentierte Sammlung dem dialogischen Prinzip eines Austausches zwischen dem Iran und dem Westen verpflichtet. Auch heute noch gilt diese Kunstsammlung des 20. Jahrhunderts nicht nur als die wichtigste staatliche Sammlung iranischer Kunst, sondern auch als eine der bedeutendsten Sammlungen westlicher Kunst außerhalb Europas und Nordamerikas. Die Präsentation der Fotografien von Jila Dejam dokumentieren somit eine besonders spektakuläre Museumseröffnung, lädt darüber hinaus aber auch ein zum Nachdenken über die mit diesem dialogischen Prinzip verbundenen Zielen, seinen Erfolgen und Misserfolgen, und somit über die bewegte Geschichte des Irans in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Jila Dejam wurde 1953 in Teheran geboren. Ihre Ausbildung zur Fotografin erfuhr sie ab 1974 an der staatlichen Sendeanstalt NIRT (National Iranian Radio and Television), welches stark in Kultur investierte und beispielsweise für einen Teil der Theater- und Performanceproduktionen am Shiraz-Festival verantwortlich war. Neben ihrer Arbeit beim Fernsehen war sie auch für die Fotografie-Sammlung am TMoCA verantwortlich und unterrichte an verschiedenen Hochschulen und Ateliers. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im Iran und im Ausland präsentiert sowie in vielen Büchern veröffentlicht.

Der verborgene Schatz: Die legendäre Kunstsammlung des Iran
Preview der BR/ARTE Dokumentation von Natalie Amiri parallel zur Ausstellungseröffnung
15. Februar 2017, Vorführung um 18 Uhr, 19 Uhr und 20 Uhr, Dauer 52 Min.

ERÖFFNUNG: 15. FEBRUAR 2017, 18 UHR

AUSSTELLUNGSZEITRAUM: 16.2.2017 - 13.4.2017

ÖFFNUNGSZEITEN: MITTWOCH BIS SAMSTAG 14 - 18 UHR